DER WOLF UND DIE SIEBEN MINIONS

Ein Multimedia-Geschichten-Mix

Kinder zwischen vier und sechs Jahren des FABIDO Familienzentrums Münsterstraße haben aus Märchenfiguren, ihre aktuellen Superhelden und weiteren Tieren eine ganz neue eigene Geschichte zusammengemixt. 

Ziele waren die Förderung der Kreativität, Fantasie und Medienkompetenz, Stärkung des Selbstwertgefühls und die Produktion eines Films.

Der fertige Film hat am 22.11. im Roxy-Kino vor begeisterten Kindern, Eltern und Vertretern der Stadt Dortmund Premiere gefeiert.

 

 

 

Projektablauf

 

Storyentwicklung

 

Mit der Technik der Kettengeschichte und einem selbst entworfenen Geschichtenwürfel haben die TN die Story entwickelt.

 

Zu Beginn haben wir die Kinder von ihren Lieblingsfiguren erzählen lassen. Im ersten Treffen waren Supermario, die Minions, Rotkäppchen und der Wolf die Favoriten. Mit diesen Charakteren haben wir dann beim nächsten Mal eine Kettengeschichte mit einem selbst entwickelten Geschichtenwürfel entwickelt: In einem Schaumstoffwürfel waren die vier bereits feststehenden Figuren eingelegt, 2 Seiten waren noch frei. Im Kreis aufgestellt würfelten die Kinder nacheinander und mussten die Story immer mit dem gewürfelten Charakter weitererzählen. Fiel eine noch leere Seite, konnten sie einen neuen Protagonisten erfinden. So entstanden in zwei Gruppen die Geschichten von einer wilden Schlacht um eine Pizza (ausgedacht von der zufällig reinen Mädchengruppe) und dem ruhigen Fischen (von den Jungen). Zunächst nur als Übung gedacht, gefiel uns die Geschichte so gut, dass wir erwachsenen dramaturgischen Überlegungen über Bord warfen und in der dritten Einheit nur noch mit den Kindern zusammen nach einer Verbindung der beiden Storys suchten.

 

Filmische Umsetzung

 

Mit Hilfe von optischem Spielzeug wie Praxinoskop und Zoetrop haben sie das Prinzip kennengelernt, wie aus Einzelbildern ein Film entsteht.

 

Die TN haben ihren Film mit Knet-Animation, Live-Play, Finger- und Sockenpuppen sowie Legetrick Figuren gedreht, Kulissen und Kostüme für ihren Film gebastelt, den Film mit selbst aufgenommenen Geräuschen vertont und die Figuren eingesprochen.